Bob Porter

born on 20/6/1940 in Wellesley, MA, United States

died on 10/4/2021 in Northvale, New Jersey, United States

Unfortunately, there is no biography in English available the moment.

Bob Porter

From Wikipedia, the free encyclopedia.

Bob Porter (* 20. Juni 1940 in Wellesley, Massachusetts[1]) ist ein US-amerikanischer Musikproduzent, Diskograph, Autor und Hörfunkmoderator. Bekannt wurde er durch die Wiederveröffentlichung zahlreicher klassischer Blues- und Jazz-Aufnahmen; im Jahr 2009 wurde er dafür in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Leben und Wirken

Porter produzierte seit den 1960er Jahren über 200 Alben von Jazz- und Bluesmusik, zunächst 1975-80 als Reissue producer für Savoy Records, 1986-91 für Atlantic Records.[2] Anschließend arbeitete er für viele andere Plattenlabel. Das Ergebnis seiner akribischen Bemühungen ist die Restaurierung von einem Großteil der unauslöschlichen Musik des 20. Jahrhunderts, die nun für künftige Generationen konserviert ist und besser klingt als je zuvor, schrieb der Autor des Allmusic.[3][1]

Im Jahr 1981 begann er die Rundfunkreihe Portraits In Blue, ein Radioprogramm mit Blues, Rhythm & Blues und Soul, das bei der Station WBGO in Newark (New Jersey) lief.[4] 1986 erhielt er den W. C. Handy Award für seine Verdienste, den Blues im Radio lebendig zu halten. Insgesamt wurde er fünfmal für den Grammy nominiert und gewann ihn 1980 für seine Liner Notes für die Edition The Complete Charlie Parker bei Savoy und 1986 als Produzent der Wiederveröffentlichung Atlantic Rhythm & Blues. Er ist außerdem ehemaliges Mitglied des Nominierungskommittees der Rock and Roll Hall of Fame und war ab 1990 einer der Emcees beim Chicago Blues Festival. 2007 erhielt er den Willis Conover-Marian McPartland Award der Jazz Journalists Association für besondere Leistungen im Rundfunk.[5]

Als Autor schrieb er für eine Reihe von Zeitschriften wie Down Beat und Cash Box, ferner Liner Notes für mehr als dreihundert Jazz- und Bluesalben, wie etwa für Charlie Parker at Storyville. Außerdem beriet er Organisationen wie die National Academy of Recording Arts and Sciences.[2][4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Bob Porter bei Allmusic (englisch)
  2. 2,0 2,1 Porträt bei Jazz88 FM.
  3. Im Original: The result of his painstaking efforts is the restoration of much of the 20th century's most indelible music, now preserved for future generations and sounding better than ever before.
  4. 4,0 4,1 Biographische Angaben bei Blues Hall of Fame.
  5. JJA Awards-Gewinner der 2000er Jahre
Normdaten: Library of Congress Control Number (LCCN): n 79094416 | Virtual International Authority File (VIAF): 76402163
This page was last modified 30.05.2013 03:08:46

This article uses material from the article Bob Porter from the free encyclopedia Wikipedia and it is licensed under the GNU Free Documentation License.