Incognito

Incognito

Links www.incognito.org.uk (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)

Incognito (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Incognito ist eine britische Band, die als wichtiges Mitglied der Acid-Jazz-Bewegung angesehen wird. Im Jahr 1981 erschien ihr Debütalbum Jazz Funk. Von 1991 bis 2001 galt Incognito als Flaggschiff des englischen Musiklabels Talkin’ Loud. Seitdem ist die Gruppe beim Londoner Soullabel Dome unter Vertrag.

Entstehung

Maunick gründete die Band 1980 zusammen mit dem Bassisten Paul „Tubbs“ Wiliams, dem Saxophonisten George Lee aus Ghana und dem Schlagzeuger Jeff Dunn. Später stießen Keyboarder Peter Hinds und Percussionist Gee Bello hinzu. Auch der nordirische Sänger Van Morrison trat der Band wenig später bei. Ihr erstes Werk war ein Instrumentalsong (Parisienne Girl), der bei einem Radiosender als Lückenfüller vor den Nachrichten benutzt wurde. Für ihr damaliges Plattenlabel Ensign wurde ein Album in wenigen Tagen aufgenommen, das Debüt Jazz Funk.[1]

Besetzung

Die tatsächliche Besetzung der Band lässt sich wegen häufigen Wechseln der Mitglieder nur schwer ermitteln. Weder auf der Website der Band, noch auf der MySpace-Seite gibt es Angaben zur Besetzung. Sicher ist aber, dass die Band durch ihre gesamte Geschichte von Komponist, Produzent, Gitarrist und Sänger Jean-Paul „Bluey“ Maunick geleitet wurde. Ein weiteres wichtiges Mitglied der Band ist Maysa Leak, eine amerikanische Jazzsängerin, die auf sieben der zwölf Studioalben zu hören ist. Der britische Sänger Tony Momrelle ist seit 2006 der Leadsänger der Band. Auch Imaani ist seit dem Jahr 2000 eine Sängerin der Band. Die Instrumentalisten wechseln meist von Album zu Album, teilweise aber auch von Lied zu Lied. Laut einer Ansage des Bandleaders spielten im Laufe der Zeit bei Incognito über 1000 Musiker mit.

Diskografie

Hauptartikel: Incognito (Band)/Diskografie

Alben

  • 1981: Jazz Funk
  • 1991: Inside Life
  • 1992: Tribes, Vibes + Scribes (German Jazz Award: )
  • 1993: Positivity (German Jazz Award: )
  • 1995: 100° and Rising
  • 1996: Remixed
  • 1996: Beneath the Surface'
  • 1997: Blue Moods
  • 1997: Last Night in Tokio (Livealbum)
  • 1998: The Best of Incognito
  • 1999: No Time Like the Future
  • 2000: The Best of Incognito
  • 2000: Future Remixed
  • 2001: Life, Stranger Than Fiction
  • 2002: Who Needs Love
  • 2003: Love X Love: Who Needs Love Remixes
  • 2004: Adventures in Black Sunshine
  • 2005: Let the Music Play
  • 2005: Eleven
  • 2006: Bees & Things & Flowers
  • 2008: Tales from the Beach
  • 2008: More Tales Remixed
  • 2010: Transatlantic R. P. M.
  • 2012: Surreal
  • 2014: Amplified Soul
  • 2015: Live in London: 35th Anniversary Show
  • 2016: In Search of Better Days
  • 2017: The Best (2004–2017)

Weblinks

 Commons: Incognito (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.incognito.org.uk/about?page=0%2C1
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 30.09.2017 03:19:49

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Incognito (Band) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.