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Regula Mühlemann

Regula Mühlemann - © Henning Ross / Sony

geboren am 7.1.1986 in Adligenswil, LU, Schweiz

Links regulamuehlemann.com (Deutsch)

Regula Mühlemann

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Regula Mühlemann (* 7. Januar 1986 in Adligenswil) ist eine Schweizer Opernsängerin.

Leben

Regula Mühlemann ist im luzernischen Adligenswil aufgewachsen und studierte an der Hochschule Luzern bei Barbara Locher.[1] Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin schon früh am Luzerner Theater.

Danach führten sie Engagements u.a. als Despina (Così fan tutte) an das Teatro La Fenice nach Venedig, an das Opernhaus Zürich[2] und an das Festspielhaus Baden-Baden, wo sie als Giannetta in Donizettis L‘ elisir d'amore zu erleben war. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt als Junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen. Seither war Regula Mühlemann an vielen der wichtigsten Opern- und Konzerthäusern der Welt zu hören, darunter u.a. die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, die Nederlandse Opera, die Opéra national de Paris, die Berliner Staatsoper, das Theater an der Wien, das Teatro Regio in Turin, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles oder die Festivals in Verbier und Luzern in der Schweiz. Ihr Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro gab sie im September 2017 am Grand Théâtre de Genève.[3]

Regula Mühlemann war Finalistin des «Prix Credit Suisse Jeunes Solistes» in Genf und erhielt zahlreiche Preise, darunter ein Stipendium der Friedl-Wald-Stiftung, des Migros-Kulturprozent, der Elvira-Lüthi-Wegmann-Stiftung, der Armin Weltner und der Jmanuel und Evamaria Schenk Stiftung. 2015 war sie Finalistin des Wettbewerbs Cardiff Singer of the World.

Regula Mühlemanns Diskographie umfasst u.a. Rossinis Petite Messe solennelle Petite Messe solenelle, Le nozze di Figaro mit Rolando Villazón und Thomas Hampson unter der musikalischen Leitung von Yannick Nézet-Séguin sowie ihr Debütalbum Mozart Arias, das im Februar 2017 den Preis der deutschen Schallplattenkritik gewann.[4]

Grössere Bekanntheit erlangte Regula Mühlemann durch Jens Neuberts Verfilmung der Oper Der Freischütz von Carl Maria von Weber, in der sie die Rolle des Ännchens verkörperte. In einer weiteren Filmadaption von Glucks Oper Orfeo ed Euridice war Regula Mühlemann and der Seite von Bejun Mehta als Amor zu sehen. 2016 war Regula Mühlemann im Rahmen des ZDF-Adventskonzerts aus Dresden zu hören.[5]

Auszeichnungen

  • 2008: Finalistin des «Prix Credit Suisse Jeunes solistes» (Genf)
  • 2009: Stipendium der Friedl-Wald-Stiftung
  • 2010: Semifinalistin beim Concours Ernst Haefliger (Gstaad)
  • 2011: Stipendium des Migros-Kulturprozents
  • 2011: Stipendium der Elvira-Lüthi-Wegmann-Stiftung
  • 2011: Stipendium der Armin Weltner-Stiftung
  • 2011: Stipendium und Publikumspreis der Jmanuel und Evamaria Schenk Stiftung
  • 2012: Stipendium des Migros-Kulturprozents
  • 2017: Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Diskografie

  • 2014: Gioacchino Rossini «Petite messe solennelle» (Sony Classical)
  • 2016: Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro (Deutsche Grammophon)
  • 2016: Mozart Arias (Sony Classical)
  • 2017: Georg Philipp Telemann: Reformations Oratorium (Sony Classical)
  • 2017: Cleopatra – Baroque Arias (Sony Classical)

DVD

  • 2011: Carl Maria von Weber: Der Freischütz (Constantin Film)
  • 2013: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte (Berliner Philharmoniker)
  • 2014: Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice (Arthaus Musik)
  • 2014: Gaetano Donizetti: L´elisir d´amore (Deutsche Grammophon)

Weblinks

 Commons: Regula Mühlemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Thomas Schacher: «Ich bin zu hundert Prozent authentisch» | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. Dezember 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 7. Dezember 2017]).
  2. Regula Mühlemann auf der Website des Opernhauses Zürich, abgerufen am 20. Dezember 2011.
  3. Peter Hagmann: Triptychon mit Barbier: Drei Perspektiven auf «Figaro» in Genf. Neue Zürcher Zeitung, 18. September 2017, abgerufen am 1. November 2017.
  4. Preisträger auf der nmz.de, abgerufen am 3. Mai 2017
  5. Programmbeschreibung auf zdf.de, abgerufen am 6. Dezember 2016
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 05.02.2018 08:14:42

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