DRS 2

Links www.drs2.ch (Deutsch)

DRS 2

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

DRS 2 ist als zweites Radioprogramm des Schweizer Radio DRS dessen Kultur- und Wissenswelle. Es entstand 1956 mit der Einführung des Hörfunks auf Ultrakurzwelle. UKW ermöglichte es, anspruchsvolle Musik in einer gegenüber der bis dahin genutzten Mittelwelle massiv verbesserten Qualität auszustrahlen. Die Studios des Hörfunks befinden sich in Basel im Stadtteil Bruderholz. Vom 1. März 2008 bis 31. Dezember 2010 war Marco Meier Programmleiter von DRS 2. Seine Nachfolgerin per 1. Januar 2011 ist Franziska Baetcke.

DRS 2 gehört seit 1. Januar 2011 zur Abteilung Kultur von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Ende 2012 soll DRS 2 in Radio SRF 2 Kultur umbenannt werden.

Programm

DRS 2 richtet sich an ein besonders bildungsnahes und -freudiges Publikum aus allen Altersgruppen. Dabei wird auf unterschiedliche Sendeformen zurückgegriffen: Magazin, Feature, Essay, Hörspiel, Lesung, Referat, Diskussionsrunde, u. a. Statt auf kurze Wortblöcke setzt DRS 2 auf umfassende Ausführlichkeit.

Im Musikprogramm dominiert die so genannte E-Musik, die ernste Musik. Darunter ist nicht nur klassische Musik, sondern auch Anspruchsvolles aus den Bereichen Pop, Chanson, Jazz, Welt- und Experimentalmusik zu verstehen.

Ein eigener DRS 2 Kulturclub informiert über Programminhalte und ermöglicht ermässigten Eintritt zu ausgewählten Veranstaltungen.

Empfang

DRS 2 ist in der Deutschschweiz flächendeckend über UKW, in der ganzen Schweiz über Digitalradio und Kabel, europaweit über Satellit und weltweit über Internetradio empfangbar.

Literatur

  • Margrit Sprecher (Text), Lucia Degonda (Fotos): Das Andere Radio DRS 2. Verlag NZZ Libro, Zürich 2008, ISBN 978-3-03823-454-8.

Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt geändert am 16.08.2012 20:42:03

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel DRS 2 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.