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Sebastian Bohren

Sebastian Bohren - © Marco Borggreve

Date de naissance 1987 à Winterthur, ZH, Suisse

Links www.sebastianbohren.ch (Anglais, Allemand)

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Sebastian Bohren

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Sebastian Bohren (* 1987 in Winterthur) ist ein Schweizer Violinist.

Leben

Sebastian Bohren war Schüler von Jens Lohmann. Er studierte bei Robert Zimansky und bei Zakhar Bron an der Musikhochschule Zürich, bei Igor Karsko an der Luzerner Musikhochschule sowie bei Ingolf Turban an der Musikhochschule München. Weiter begleitet wurde er von Ana Chumachenco, Heinrich Schiff und Hansheinz Schneeberger. Bohren besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Schmuel Aschkenasi, Thomas Brandis, Giuliano Carmignola und Dmitri Sitkowetski.

Als Solist trat er mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland auf, so mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan, dem Zürcher Kammerorchester unter Muhai Tang im Rahmen des Amateursolisten-Konzerts, der Camerata Zürich unter Patrick Lange und Igor Karsko, dem Musikkollegium Winterthur, Stretta Consort Zürich, dem Orchestra di Padova e del Veneto, der Staatskapelle St. Petersburg, dem Georgischen Kammerorchester, der Philharmonie Bad Reichenhall, der Jungen Philharmonie München und bei Schweizer Radio- und Fernsehsendern. Als Mitglied von Ensembles wie dem London Steve Reich Ensemble und den Chamber Aartists nahm er weltweit an Festivals teil. Bohren konzertierte in verschiedenen Ländern Europas, Asiens und Südamerikas und hat zahlreiche Uraufführungen gespielt. Er hat mit Dirigenten wie Heinrich Schiff, Nicolae Moldoveanu, Muhai Tang oder Patrick Lange zusammengearbeitet. Zu seinen kammermusikalischen Partnern zählen Mayuko Kamio, Thomas Demenga, Roby Lakatos, Benjamin Schmid, Maximilian Hornung, Dmitri Sitkowetski, Gerhard Schulz, Fabio di Casola, Christian Poltera, Danjulo Ishizaka, Sebastian Manz, José Gallardo, Orfeo Mandozzi, Dmitri Demiashkin[1] oder Alexander Zemtsov. Im Jahr 2015 war er Festival Artist beim Boswiler Sommer.

Sebastian Bohren ist seit 2013 Mitglied im Stradivari Quartett.[2] Er spielt die Stradivari-Violine „King George“ (1710) der Stiftung Habisreutinger sowie auf einer Violine von Michael Rhonheimer.

Auszeichnungen

Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Förderpreise und Stipendiat der Stiftung LYRA. 2007 gewann Sebastian Bohren den Förderpreis der Marguerite Meister Stiftung in Zürich. Im Juli 2011 gewann er den Curt Dienemann Musikpreis in Luzern, sowie ein Stipendium der Carl Hirschmann Stiftung. 2015 erhielt er ein Werkjahr des Aargauer Kuratoriums.

Diskografie

  • 2011: mit Kevin Griffiths: Steve Reich, Different Trains, EMI Classics
  • 2012: mit der Jungen Münchner Philharmonie: Mozart Sinfonia Concertante (KV 364/320d), München: Zeitklänge[3]
  • 2015: mit Orchestra del Padova e del Veneto: Pleyel Violinkonzert
  • 2016: mit den Chamber Aartists: Beethovens Violinkonzert, Schumann Fantasie
  • 2017: mit den Chamber Aartists: Hartmann "Concerto funebre", Mendelssohn Violinkonzert d-moll, Schubert Rondo in A-Dur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Michelle Ziegler: Zwei unterschiedliche Talente, NZZ vom 26. Januar 2015
  2. Portrait von Sebastian Bohren, auf der Website des Stradivari Quartetts
  3. Sigurd Kaiser: Junge Münchner Philharmonie eröffnet die Klosterkonzerte 2012, Badische Zeitung vom 21. Januar 2012
Dernière modification de cette page 21.10.2017 14:23:16

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