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Balázs Máté

Balázs Máté - © Harmonie Universelle

born in 1965 in Budapest, Mittelungarn, Hungary

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Balázs Máté

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Balázs Máté (* 1965 in Budapest) ist ein ungarischer Cellist und Pädagoge, der im Bereich historische Aufführungspraxis tätig ist.

Leben und Wirken

Balázs Máté begann im Alter von acht Jahren mit dem Erlernen des Cellospiels am „Béla Bartók Musikgymnasium“. Danach studierte er an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, bei Tamás Koó Cello und bei György Kurtág Kammermusik. Von 1985 bis 1992 war er Mitglied der „Ungarischen Nationalphilharmonie“. Von 1990 bis 1992 studierte er Barockcello bei Jaap ter Linden in Den Haag und nahm an Kammermusikkursen bei Nikolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum teil. Er wurde Gründungsmitglied des Barockorchesters „Concerto armonico“ und des „Trio Cristofori“, 1996 gründete er das Barockensemble „Aura musicale“.

Nach abgeschlossenem Studium des Barockcellos begann er seine internationale Tätigkeit. Als Solocellist tritt er mit international bekannten Barockorchestern auf, wie dem „Le Concert des Nations“ (Jordi Savall), der „Wiener Akademie“ (Martin Haselböck), Les Musiciens du Louvre (Marc Minkowski), der Neuen Hofkapelle München (Christoph Hammer), dem Kammerensemble „The Rare Fruits Council“ an der Seite von Manfredo Kraemer und Pablo Valetti oder dem Ensemble „Harmonie Universelle“ unter Florian Deuter. 2002 war er Gründungsmitglied des „Quartetto Luigi Tomasini“. Sein Österreich-Debüt hatte er im Wiener Musikverein mit einem Cellokonzert von Joseph Haydn unter der Leitung von Christopher Hogwood. Als Continuospezialist ist er bei Oratorien- und Opernaufführungen gefragt.

Balázs Máté spielt auf barockem und modernem Violoncello, Violoncello piccolo und dem Basse de violon. Seit 2004 ist er Cellolehrer beim Barockorchester der Europäischen Union (EUBO) und 2010/2011 war Balázs Máté Professor für Barockcello an der Musikhochschule Leipzig.[1][2]

Diskografie (Auswahl)

  • Emanuel Siprutini: Sonaten 1–6 für Cello und B. c. (Hungaroton, 2004)
  • Salvatore Lanzetti: Sonaten 1–6 für Cello und B. c. (Hungaroton, 2006)
  • Franz Danzi: 4 Duos für Viola & Cello, mit Éva Posvanecz (Hungaroton, 2009)
  • Gregor Joseph Werner: „Musikalischer Kalender“ mit dem Ensemble Aura Musicale (Hungaroton, 2011)

Einzelnachweise

  1. Biografie auf der Website der Münchener Hofkapelle
  2. Biografie auf der Website der „Austria Barock Academy“
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