Greis

geboren am 3.4.1978 in Lausanne, VD, Schweiz

Alias Grégoire Vuilleumier
Tim Wümié

Links www.greis.ch (Deutsch)

Greis (Musiker)

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Greis (* 3. April 1978 in Lausanne, bürgerlicher Name Grégoire Vuilleumier) ist ein Schweizer Rapper.

Biografie

Greis entstammt der Berner Chlyklass-Crew und ist Mitglied der Band PVP. Er arbeitet mit anderen Schweizer Musikern zusammen, wie Züri West, Tafs aus dem Baselbiet, mit E.K.R. oder Big Zis aus Zürich oder Sens Unik und Stress aus Lausanne.

Mit Eis hat Greis ein bekanntes Schweizer Hip-Hop-Album veröffentlicht. Er ist kein strikter Hip-Hopper, sondern arbeitet mit Musikern anderer Stile zusammen. Greis vertritt die Schweiz auf dem Futurama United Nations Remix von Kool Savas und auf dem Starting Block Remix von Soprano. Greis trägt seine Liedtexte auf französisch, in Schweizer Mundart und gelegentlich auch in englischer Sprache vor.

Mit seinem Album "3" wurde er nominiert in der Kategorie 'Bester europäischer Act' (MTV European Music Awards).

Veröffentlichungen

Der Name des Albums, Eis, ist das berndeutsche Wort für Eins und weist darauf hin, dass es Greis' 1. Soloalbum ist. 2004 veröffentlichte Greis mit seiner Chlyklass-Crew (PVP) das Album Eifach Nüt. 2004 erarbeitete Greis mit dem deutschen Curse, dem Tafs-Mitglied Taz und dem Beatbastler Claud der Sektion Kuchikäschtli das Album Prestige. 2006 entstand der Schweiz-Afrika-Sampler "Rogue State of Mind", auf welchem unter anderem Godessa, Rennie von der Sektion Kuchikäschtli, Dimtri von den Hobbitz, Pan, Baze oder Whodis und der Sänger Seven mitmischen. Der Erlös des Rogue State of Mind kam dem Projekt Party with a Purpose in den Cape Flats von Kapstadt zugute.[1] Im Februar 2013 wurde das erste komplett französischsprachige Album Greis Anatomy anlässlich des zehnjährigen Jubiläums seines Debut-Albums Eis als kostenloser Download veröffentlicht.[2]

Musikinhalte

Greis thematisiert ernsthafte Themen wie soziale Missstände, persönliche Probleme oder die aktuelle Welt- und Lokalpolitik und lässt sich scherzend über die Hip-Hop-Szene aus. Er spricht politisch brisante Themen an wie die Schattenseiten der Globalisierung oder den Spanischen Bürgerkrieg oder die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei an: Greis ruft zu Solidarität mit sozial benachteiligten Menschen und zu Antirassismus auf. Ausserdem kommen seine schwierige Kindheit, gescheiterte Beziehungen, herrschende soziale Kälte, Depressionen und Suizide zur Sprache.[3]

Diskografie

EPs

  • 1999 Äsche zu Stoub (PVP)
  • 2001 From Hell to Heaven and Back (PVP)
  • 2002 Hersh n'Bersh (Chlyklass)
  • 2005 Aus Abfackle (PVP)

Alben

  • 2003 Eis
  • 2004 Eifach nüt (PVP); Prestige (Taz.Greis.Claud.Curse)
  • 2005 Ke Summer (Chlyklass)
  • 2005 daladal.art.05 (swiss rap meets tanzanian bongo flava)
  • 2006 Rogue State of Mind (Sampler mit Godessa aus Südafrika und weiteren Schweizer und afrikanischen Rappern)
  • 2007 "2"
  • 2008 Rollin'500 (PVP/Chlyklass); Rogue State of Mind II (Rogue State Alliance); Winnetou Bühler (Krneta, Greis & Apfelböck)
  • 2009 "3"
  • 2011 Es geit (PVP)
  • 2012 Me Love
  • 2013 Greis Anatomy

Singles

  • 2003 Dounia; Global
  • 2008 Teil vo dr Lösig / La Methode
  • 2008 Nur 1 Tropfe / Une seule goutte
  • 2009 Teil vom Problem; Myekeleni
  • 2010 Bien Avant; So Leid (Maxi); Temps Passe
  • 2012 Enfant des Étoiles

Sonstige Veröffentlichungen

  • 2013: Double deuil feat. Bertrand Bitz (Kompilationsbeitrag Bock uf Rock Vol. 6)[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Beschreibung zur CD, abgerufen am 11. Juli 2010
  2. Artikel der Berner Zeitung, abgerufen am 27. Februar 2013
  3. Info auf aightgenossen.ch
  4. BOCK UF ROCK Eine sechste Bock uf Rock zum runden Geburtstag. trespass.ch (2013-08-28). Gefunden am 2013-10-19.
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