Johannes X. Schachtner

geboren am 26.6.1985 in Gräfelfing, Bayern, Deutschland

Links www.jxschachtner.com (Deutsch)

Johannes X. Schachtner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Johannes X. Schachtner (* 26. Juni 1985 in Gräfelfing) ist ein deutscher Dirigent und Komponist.

Leben

Johannes X. Schachtner erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Trompete, es folgten Klavier- sowie Dirigierunterricht bei Ulrich Weder. Ab 2004 studierte er Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst bei Hans-Jürgen von Bose und Rudi Spring, danach bei Jan Müller-Wieland. Gleichzeitig besuchte er die Dirigierklasse von Bruno Weil und schloss beide Studiengänge mit dem Meisterklassendiplom ab. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Werke für Soloinstrumente, Kammer-, Vokal- und Orchestermusik sowie Werke für das Musiktheater, die u.a. von der Bayerischen Staatsoper (Opernfestspiele 2007) und den Bamberger Symphonikern in Auftrag gegeben wurden. International renommierte Solisten wie Silke Avenhaus, Julia Fischer, Sebastian Klinger, Maximilian Hornung und Peter Schöne oder der Dirigent Michael Sanderling führten seine Werke auf. Als Dirigent arbeitete Schachtner u.a. mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und den Münchner Symphonikern. 2007 gab er sein Operndebüt mit Rossinis Il turco in Italia, es folgten weitere Opernproduktionen, darunter zahlreiche Uraufführungen. Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Dirigent ist er auch als Dozent und künstlerischer Leiter tätig.

Ehrungen

Für sein Schaffen wurde Johannes X. Schachtner mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. So erhielt er 2009 ein Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg sowie den Günther-Klinge-Kulturpreis seiner Heimatgemeinde Gauting. Im Jahr darauf war er Stipendiat an der Cité des Arts in Paris. Ebenfalls 2010 war er für den GEMA-Musikautorenpreis als Nachwuchskünstler nominiert. 2011 war er Gast des Visby International Centre for Composers in Schweden und Artist in Residence der Philharmonie Bad Reichenhall.

Werk

Johannes X. Schachtners Werke werden beim Musikverlag Hans Sikorski verlegt. Sein Werkkatalog umfasst Orchesterwerke, darunter das Poem Im Zimmer" und das Orgelkonzert Credo, ebenso wie zahlreiche Kammermusikkompositionen für verschiedene Besetzungen. Hier wäre das Klavierstück Capriccio sopra il dado, die Miniaturen nach Georg Trakl für Violine und Klavier, ein Streichquartett sowie Mezz'agosto für Alt-Saxophon und Orgel hervorzuheben, das auch in einer Bigband-Fassung vorliegt. Besonders erwähnenswert ist die Vielzahl seiner Vokalwerke, darunter das Neue Leipziger Liederbuch für Sopran, Bariton, Violine und Violoncello und das Hohelied der Liebe für Sopran und Orgel bzw. Chor und Orgel oder Ensemble. 2011/2012 entstand der Liederzyklus "Neuf fatrasies" für Sopran und Klavier (Dauer ca. 20 Minuten), der die abseitige Lyrik der Fatrasien vertont. Für das ADEvantgarde Festival im Juni 2011 schrieb er eine Kurzoper mit dem Titel Versprochen, Froschkönig, versprochen nach einem Libretto von Birgit Müller-Wieland. Werkkatalog: [1]

Weblinks

Normdaten: Library of Congress Control Number (LCCN): no 2011096685 | Virtual International Authority File (VIAF): 171555478
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 17.02.2014 20:55:05

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johannes X. Schachtner aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.