Roger Daltrey

Roger Daltrey

geboren am 1.3.1944 in Hammersmith, West London, England, Grossbritannien

Links thewho.com (Englisch)

Roger Daltrey

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Roger Harry Daltrey, CBE (* 1. März 1944 in Hammersmith, London) ist ein britischer Musiker. Er ist Mitgründer und Sänger der Rockband The Who.

Karriere

Daltrey ist neben seiner Musikerkarriere auch noch als Schauspieler tätig. Ab 1975 wirkte er in einer Reihe von Filmen mit. Für seine Rolle des Tommy Walker in der Verfilmung des Rockmusicals Tommy (Regie: Ken Russell) wurde Daltrey 1976 in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller für einen Golden Globe nominiert. In Russells exzentrischer Filmbiografie Lisztomania stellte er den Komponisten Franz Liszt dar. In einer Fernsehproduktion der BBC von Shakespeares Die Komödie der Irrungen spielte er die Zwillingsbrüder Antipholus. Gastauftritte hatte er in US-Fernsehserien wie CSI: Den Tätern auf der Spur, Highlander, Witchblade und Rude Awakening. 1983 spielte Daltrey in der Oper The Beggars Opera von John Gay und Johann Christoph Pepusch die Hauptfigur Macheath.

Ende 2004 wurde er für seine Verdienste um Musik, Unterhaltungsindustrie und krebskranke Jugendliche zum Commander of the British Empire ernannt. Im Gegensatz zu Kollegen wie Paul McCartney, Elton John oder Mick Jagger wurde er allerdings nicht in den Adelsstand erhoben, dies geschieht erst ab der zweiten Stufe des Ordens.

Roger Daltrey gilt als Prototyp des kraftvollen Rocksängers, sein ehrlich und ungekünstelt wirkender Gesangsstil prägte die Musik von The Who unmissverständlich. Ohne seinen Who-Partner Pete Townshend gerieten seine Soloplatten jedoch schnell in Vergessenheit. Angesichts der Who-Klassiker Tommy und Quadrophenia wirken seine musikalischen Soloprojekte teilweise uninspiriert.

Privatleben

Von 1964 bis 1968 war er mit Jackie (Jacqueline) Rickman verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn. 1971 heiratete er die US-Amerikanerin Heather Taylor, mit der er bis heute zusammen ist und drei Kinder hat. Aus einer Affäre mit dem schwedischen Model Elisabeth Aronsson stammt ein weiterer Sohn.

Diskografie

Daltrey

Das Album wurde im April 1973 auf dem Label Track Records veröffentlicht. Das von Adam Faith und Dave Courtney produzierte Album wurde in den Daltreys Studios in Burwash und den Apple Studios der Beatles in London aufgenommen.

Auf dem Album sind Dave Arbus, Russ Ballard, Dave Courtney, Bob Henrit und Dave Wintour als Musiker zu hören.

Ride a Rock Horse

Das Album wurde im Juni 1975 von Polydor veröffentlicht. Produziert wurde es von Russ Ballard. Die Aufnahmen fanden in den Ramport Studios und den CBS Studios in London statt.

Auf dem Album sind John Barham, Russ Ballard, Alan Brown, Stuart Francis, Philip Goodhand-Tait, Kokomo, Paul Korda,Tony Meehan, Nick Newell, Speedies, Henry Spinetti, Alan Wicket und Dave Wintour als Musiker zu hören.

Lisztomania

Das Album zum gleichnamigen Film wurde im Oktober 1975 von A&M veröffentlicht. Produziert wurde es von David Puttan und Roy Baird. Die Aufnahmen fanden in den Island Mobile Studios und den RAK Mobil Studios in London statt.

One of the Boys

Das Album wurde im Mai 1977 von Polydor veröffentlicht. Es wurde von Dave Courtney und Tony Meehan produziert. Die Aufnahmen fanden in den Ramport Studios in London und in den Marconi Studios in Paris statt.

Auf dem Album sind Rod Argent, Stuart Calver, Eric Clapton, John Entwistle, Andy Fairweather-Low, Jimmy Jewell, Phil Kenzie, Paul Keogh, Alvin Lee, Jimmy McCulloch, Brain Odgers, John Perry, Tony Rivers, Mick Ronson, Paul Korda und Stuart Tosh als Musiker zu hören.

McVicar

Das Album zu dem nach einer wahren Geschichte entstandenen gleichnamigen Film wurde im Juni 1980 von Polydor veröffentlicht. Es wurde von Jeff Wayne produziert. Aufgenommen wurden die Stücke in den Advision Studios in London. Der Gesang wurde separat in den Air Studios auf der Insel Montserrat in der Karibik aufgezeichnet.

Als Musiker sind auf dem Album Ron Asperry, John Bundrick, Tony Carr, Stuart Elliot, Ken Freeman, John Entwistle, Herbie Flowers, Ricky Hitchcook, Kenney Jones, Dave Markee, Dave Mattacks, Peter Nicholls, Jo Partidge, Frank Ricotti und Pete Townshend zu hören.

Parting Should Be Painless

Das Album erschien 1984 bei Atlantic Records. Der Titelsong und Walking in My Sleep wurden als Single veröffentlicht.

Under a Raging Moon

Das Album wurde 1985 von Virgin Records veröffentlicht. Produziert wurde es von Alan Shacklock. Mit dem von Pete Townshend komponierten Song After the Fire erreichte Daltrey einen Achtungserfolg in den Single-Charts. Im Titelsong geben sich in kurzen Soli mehrere bekannte Schlagzeuger die Ehre im Andenken an Keith Moon, dem der Song gewidmet ist.

Cant Wait to See the Movie

Das Album wurde 1987 von Virgin Records veröffentlicht. Produziert wurde das Album von Alan Shacklock, David Forster, Chas Sandford und Jimmy Scott.

Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt geändert am 09.11.2011 23:13:56

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