Christine Schornsheim

Christine Schornsheim - © www.christine-schornsheim.de

geboren 1959 in Berlin, Berlin, Deutschland

Links www.christine-schornsheim.de (Deutsch)
www.bach-cantatas.com (Englisch)

Christine Schornsheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Christine Schornsheim (* 1959) ist eine deutsche Cembalistin und Pianistin.

Leben

Christine Schornsheim besuchte 1969 bis 1976 die Spezialschule für Musik Berlin und studierte bis 1982 an der dortigen Musikhochschule das Fach Klavier. Von 1982 bis 1983 war sie Solo-Repetitorin am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Sie nahm an Meisterkursen von Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Johann Sonnleitner sowie Andreas Staier teil. Sie debütierte 1994 als Liedbegleiterin von Peter Schreier auch am Hammerflügel.

1988 bis 1992 hatte sie einen Lehrauftrag für Cembalo und Generalbass an der Musikhochschule Leipzig, wo sie 1992 zur Professorin für Cembalo und Hammerflügel ernannt wurde. 2002 erhielt sie einen Ruf auf die Professur für Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater München.

Neben solistischen Konzerten tritt sie häufig im Duo mit Andreas Staier auf und ist u. a. als Cembalistin der Berliner Barock-Compagney und der Münchner Cammer-Music zu hören.

Zu ihren wichtigsten Aufnahmen zählen Werke Johann Sebastian Bachs wie die Goldberg-Variationen und diverse Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart. Zusammen mit Christoph Huntgeburth spielte sie aber auch Werke von Ludwig van Beethoven für Flöte und Klavier ein. 1999 erhielt sie den ECHO Klassik für die Aufnahme dreier Cembalokonzerte von C. P. E. Bach, W. Fr. Bach und J. Ch. Bach.

Ihre Gesamtaufnahme des Klavierwerkes von Joseph Haydn auf 13 CD wurde 2005 abgeschlossen.

Weblinks

Normdaten: Personennamendatei (PND): 124057144 | Library of Congress Control Number (LCCN): n 94051426 | Virtual International Authority File (VIAF): 1742-1004
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 11.04.2014 13:20:30

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Christine Schornsheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.