Domenico Alberti

geboren 1710 in Venezia, Veneto, Italien

gestorben am 14.10.1746 in Roma, Lazio, Italien

Domenico Alberti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Domenico Alberti (* um 1710 in Venedig; 14. Oktober 1740 in Rom) war ein italienischer Sänger und Komponist des Spätbarocks. Nach ihm wurde der Alberti-Bass benannt.

Domenico Alberti studierte unter Antonio Lotti. Er schrieb mehrere Serenaden nach Libretti von Pietro Metastasio, mehrere Arien und um die 36 Sonaten für Cembalo, von denen 14 überliefert sind. In seinen Sonaten verwendete er meist den nach ihm benannten Alberti-Bass, eine Wiederholung von Arpeggien, bei der die einzelnen Töne der Akkorde nicht gleichzeitig, sondern nacheinander in der Reihenfolge tiefster, höchster, mittlerer, höchster Ton erklingen.

Heutzutage wird Alberti als relativ unbedeutend eingestuft, seine Bekanntheit verdankt er nicht seinen nur selten gespielten Werken, sondern dem Alberti-Bass, der von vielen Komponisten aufgegriffen wurde und zu einem wichtigen Element der Klassik geworden ist.

Zu seinen Lebzeiten war Domenico Alberti vor allem als Sänger bekannt und begleitete sich oft selbst auf dem Cembalo. Er war 1736 venezianischer Botschafter in Spanien, als er den bekannten Kastraten Farinelli mit seinem Gesang beeindruckte, obwohl er ein Amateur war.

Weblinks

  • Gemeinfreie Notenausgaben von Domenico Alberti im International Music Score Library Project
Normdaten: Library of Congress Control Number (LCCN): no 91009645 | Virtual International Authority File (VIAF): 7651275
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 18.07.2012 08:58:39

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Domenico Alberti aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.