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Musiker

Gaetano Maria Schiassi

geboren am 10.3.1698 in Bologna, Emilia-Romagna, Italien

gestorben 1754 in Lissabon, Distrito de Lisboa, Portugal

Gaetano Maria Schiassi

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Gaetano Maria Schiassi (* 10. März 1698 in Bologna; † 1754 in Lissabon) war ein italienischer Komponist und Violinist.

Gaetano Maria Schiassi erhielt seine Ausbildung im Umfeld der Accademia Filarmonica in Bologna, der er ab 1719 als suonatore angehörte. Er wirkte an verschiedenen Höfen Italiens und am Hofe des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, bevor er sich 1734 in Lissabon niederließ, wo er in der königlichen Kapelle wirkte und ein Opernhaus, die „Academia da Trindade“, gründete. In seiner Lissaboner Korrespondenz mit Padre Giovanni Battista Martini aus der Zeit von 1735 bis 1753 beschreibt Schiassi seine Tätigkeiten als Komponist, Lehrer und Sänger.[1]

Werk

Schiassi komponierte zehn Opern, häufig in einem pastoralen Stil, ähnlich dem des ebenfalls aus Bologna stammenden Giacomo Antonio Perti. Vier Oratorienvertonungen auf Libretti von Pietro Metastasio stammen ebenfalls aus seiner Feder: La passione di Gesù Cristo, Giuseppe riconosciuto, Gioas re di Giuda und Il sacrificio d’Isaac. Gedruckt wurden: Eine Sammlung mit 12 Sonaten für Violine und B.c. (Bologna, 1724), 10 „Trattenimenti musicali per camera“ für Violine und B.c. (Bologna, 1724), 12 Violinkonzerte (Amsterdam, 1737).[2] Einige weitere Werke, darunter einige Ouvertüren und Sinfonias sind als Handschriften erhalten geblieben. Mehrfach eingespielt wurde seine auch als Neudruck erhältliche Weihnachtssinfonie a 4, „Sinfonia pastorale per il santissimo natale di nostro Jesu“.

Literatur

Weblinks

 Commons: Gaetano Maria Schiassi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Anne Schnoebelen: Schiassi, Gaetano Maria. In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  2. Simon McVeigh, Jehoash Hirshberg: The Italian solo concerto, 1700-1760: rhetorical strategies and style history. Boydell Press, Rochester, NY 2004, ISBN 1-84383-092-2.
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