David Friedman

David Friedman

geboren am 10.3.1944 in New York City, NY, USA

Links www.david-friedman.de (Englisch)

David Friedman (Vibraphonist)

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David Friedman (* 10. März 1944 in New York City, New York) ist ein amerikanischer Jazz-Vibraphonist und Marimbaphonist.

Werdegang

Friedman studierte in den 1950er und 1960er Jahren Schlagzeug und Xylophon und besuchte die Juilliard School of Music. Daneben lernte er bei Teddy Charles und Hall Overton. In der Folgezeit sammelte er vielseitige musikalische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono. Er war bei Liveauftritten und auf Platten mit Musikern wie Joe Henderson, Horace Silver, Johnny Griffin, Jane Ira Bloom, Ron Carter, Joe Chambers, Hubert Laws, Horacee Arnold, Dino Betti van der Noot und John Scofield zu hören.

Wirken

1975 gründete er das The Mallet Duo, 1977 gehörte er mit Dave Samuels zu den Gründern des Marimbaphon-Vibraphon-Quartetts Double Image. Das mit Geri Allen, Anthony Cox und Ronnie Burrage eingespielte Album Shades of Change (1982) wurde vom Magazin Down Beat unter die zwanzig besten CDs des Jahres eingereiht. Auf dem Album Ternaire von 1992 war er mit Daniel Humair und Jean-François Jenny-Clark zuhören.

Mit dem Bandoneonspieler Dino Saluzzi und dem Bassisten Anthony Cox arbeitete er an einem Projekt über Astor Piazollas Tangokompositionen. Mit Jean-Louis Matinier und Anthony Cox nahm er 1996 die CD Other Worlds auf. Daneben arbeitete er auch mit der NDR Big Band und den Musikern Jasper vant Hof und John Taylor. 2003 gründete er mit Peter Weniger und Pepe Berns das Trio Tambour, dessen CD Earfood 2004 erschien.

In den 1970er Jahren unterrichtete Friedman an der Manhattan School of Music und dem Montreux's Institute for Advanced Musical Studies. Seit 1989 ist er Professor für Vibraphon und Komposition an der Universität der Künste in Berlin; seit 2005 unterrichtet Friedman am dort neu gegründeten Jazz-Institut Berlin.

Diskographische Hinweise

  • Tripple Hip Trip mit Harvie Swartz und Daniel Humair, 1972
  • Winter Love April Joy mit Hubert Laws, Dave Samuels und Harvie Swartz, 1975
  • Futures Passed mit Rimona Francis, Pat Rebillot, Harvie Swartz und Bruce Ditmas, 1976
  • Double Image mit Dave Samuels, Harvie Swartz und Michael Di Pasqua, 1977
  • Dawn mit Dave Samuels, Harvie Swartz und Michael Di Pasqua, 1978
  • Of The Wind's Eye mit Jane Ira Bloom, Harvie Swartz und Daniel Humair, 1980
  • In Lands I Never Saw mit Dave Samuels, 1981
  • Shades of Change mit Geri Allen, Anthony Cox und Ronnie Burrage, 1982
  • Ternaire mit Jean-François Jenny-Clark und Daniel Humair, 1991
  • Open Hand mit Dave Samuels, 1993
  • Air Sculpture, Soloalbum, 1994
  • Greenhouse Fables mit Kenny Wheeler und Jasper van't Hof, 1994
  • Rios mit Dino Saluzzi und Anthony Cox, 1995
  • Junkyard mit Chuck Loeb, Dave Charles u. a., 1995.
  • Other Worlds mit Jean Louis Matinier und Anthony Cox, 1996
  • Duotones mit Dave Samuels, 1997
  • Birds of a Feather mit Jasper vant Hof, 1999
  • Earfood mit Peter Weniger und Pepe Berns, 2004
  • Rétro mit Peter Weniger, 2010

Weblinks

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