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Musiker

Vadim Repin

Vadim Repin - © Vadim Repin

geboren am 31.8.1971 in Nowosibirsk, Sibirien, Russische Föderation

Links www.vadimrepin.com (Englisch)

Vadim Repin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vadim Repin (Vadim Viktorovitsch Repin, [ˈvɐ'dim 'viktɐrvitʃ 'repin],[1] Вадим Викторович Репин; * 31. August 1971 in Nowosibirsk) ist ein russischer Violinist[2] und lebt in Wien.[3] Yehudi Menuhin sagte über Vadim Repin: „Er ist einfach der beste und perfekteste Violinist, den ich jemals hören durfte.“[3]

Werdegang

Vadim Repin erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren bei Natalja Gatjatulina in Nowosibirsk. Wenig später wechselte er auf ihre Empfehlung hin zu Zakhar Bron, einem der weltweit renommiertesten Geigenlehrer.[4][5]

Internationale Aufmerksamkeit erweckte er als er 1989 als bisher Jüngster den Concours Reine Elisabeth gewann.

Er gab als Solist Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam[6] und spielte mit Simon Rattle, Valerij Gergiev und Mariss Jansons.

Repin hat öfters Auftritte in der Carnegie Hall und bei den Londoner Proms.[7] Im Mai 2010 brachte er mit dem London Symphony Orchestra unter Gergiev das für ihn geschriebene Violinkonzert von James MacMillan zur Welturaufführung [8].

Seit 2014 ist Vadim Repin Künstlerischer Leiter des Trans-Siberian-Art Festivals.

Vadim Repin heiratete 2001 Caroline Diemunsch. 2006 wurde ihr gemeinsamer Sohn Leonardo geboren. Mittlerweile vermählte er sich mit Svetlana Zakharova, der Primaballerina des Bolschoi-Balletts, mit der er seit Februar 2011 eine Tochter hat.

Instrumente

  • 1984–1989 Stradivari 1720 ex-Wieniawski-Wieniawski, eine Leihgabe der UdSSR Zustandansammlung
  • 1996 spielte er kurze Zeit die Guarneri del Gesù 1737 Isaac Stern ex-Panette-Panette, eine Leihgabe von David Fulton
  • 1996–2005 Stradivari Rubin (1708), eine Leihgabe der Stradivari Gesellschaft in Chicago
  • 2005 Guarneri del Gesù (1742) Il Cannone ex Paganini als Leihgabe der Kommunalverwaltung Genua für ein Konzert ebendort
  • 2002–2009 Guarneri del Gesù Von Szerdahely von 1736[9][10]
  • 2010–2012 Guarneri del Gesù 1743 Bonjour
  • Seit 2013 spielt Vadim Repin eine Guarneri del Gesù 1736 Lafont

Preise und Auszeichnungen

  • 1982: Erste Preise beim Wieniawski-Jugend-Wettbewerb in Lublin
  • 1988: Tibor-Varga-Wettbewerb in Sion
  • 1989: Erster Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel
  • 2010 Preis Victoire d'honneur de l'association "Les Victoires de la Musique"[11][12]
  • 2010 Ernennung zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres[13]

Weblinks

Interviews

Einzelnachweise

  1. Vadim Repin von einer Russin ausgesprochen
  2. Kurzportrait von Vadim Repin bei der Moscow State Philharmonic Society
  3. a b Artikel von Susanna Dal Monte auf www.oe1.orf.at vom 21. Juni 2012
  4. „Von dem phänomenalen Zakhar Bron unterrichtet zu werden ist wie ein Hauptgewinn im Lotto“, zitiert aus: Daniel Hope: Wann darf ich klatschen, 2009, S. 148
  5. Zakhar Bron unterrichtete auch Maxim Vengerov und Daniel Hope. Der letztere schreibt, dass er deshalb regelmäßig alle zwei Wochen von London nach Lübeck geflogen ist, was nur durch ein Stipendium möglich war.
  6. List of world's best orchestras - Survey of the British magazine Gramophone- "The world's unrivalled authority on classical music since 1923." (self-promotion of Gramophone)
  7. Vadim Repin - Biography
  8. James MacMillan: Violin Concerto premiere with Vadim Repin on Boosey & Hawkes
  9. "Itinéraire d'un enfant doué" Interview de Vadim Repin avec Sophie Lespiaux en novembre 2008
  10. "Jamais je ne trahirai la musique pour des raisons financières" Une interview de Rémy Franck (Pizzicato 12/09)
  11. Victoires de la musique classique, www.ambafrance-cy.org, 27. April 2010
  12. Sur l'Association "Les Victoires de la Musique"
  13. Vadim Repin zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et Lettres ernannt Klassik.com, 8. Dezember 2010
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