Laura Pausini

Laura Pausini

geboren am 16.5.1974 in Solarolo, Emilia-Romagna, Italien

Links www.laurapausini.com (Englisch, Italienisch)

Laura Pausini

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Laura Pausini (italienische Aussprache: [pauˈziːni]) (* 16. Mai 1974 in Faenza) ist eine italienische Pop-Sängerin und Grammy-Preisträgerin.

Leben und Karriere

1993 wurde Pausini erstmals einem größeren Publikum bekannt, als sie beim Sanremo-Festival den Preis in der Kategorie Nachwuchs mit dem Song La Solitudine gewann. Ein Jahr später trat sie bei den Stars an und wurde Dritte. Meistens singt sie auf Italienisch, daneben auch Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Unter anderem arbeitete sie mit Luciano Pavarotti, Andrea Bocelli, Ray Charles, Phil Collins, Kylie Minogue, James Blunt, Hélène Segara, Raf, Nek, Juanes und Gianna Nannini zusammen.

Von Pausini wurden bis heute mehr als 70 Millionen Tonträger verkauft. Neben den vielen Gold-Album- und 16 Platin-Album-Auszeichnungen erhielt sie eine Diamant-Album-Auszeichnung. Zudem erhielt sie mehrere Musikauszeichnungen von internationaler Bedeutung, darunter je einen World Music Award 1994 und 2003. Nachdem sie 2005 mit ihrem spanischsprachigen 2004er-Album Escucha einen Latin Grammy in der Kategorie Best Female Pop Vocal Album gewann, wurde sie dafür auch 2006 mit dem jährlich vergebenen Grammy in der Kategorie Best Latin Pop Album ausgezeichnet. Damit war sie die erste weibliche italienische Staatsangehörige, die jemals einen Grammy erhielt, was ihr die schriftlichen Glückwünsche des italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi einbrachte.

2007 trat sie im Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand vor mehr als 70.000 Fans auf. Am 30. November 2007 erschien Laura Pausini Live – San Siro 2007 auf CD. Ein Jahr später erschien das Album Primavera in Anticipo mit bisher unveröffentlichten Songs; durch den im Duett mit James Blunt gesungenen Titelsong wurde sie auch in Deutschland stärker wahrgenommen als in den Jahren zuvor. 2009 absolvierte sie eine Welt-Tournee. In diesem Rahmen gab sie am 27. Mai 2009 in Dortmund das einzige Deutschland-Konzert. Auf dem CD/DVD Album Laura Live – World Tour 09 veröffentlichte sie am 27. November 2009 eine Auswahl der Live-Aufnahmen. Im November 2011 erschien ihr elftes Album Inedito. Im Rahmen einer Welttournee trat sie im Mai 2012 u. a. in Düsseldorf und Stuttgart auf. Ende 2013 erschien anlässlich ihres zwanzigjährigen Bühnenjubiläums das Greatest-Hits-Album 20 – The Greatest Hits. Die erste Single daraus ist Limpido, die sie zusammen mit Kylie Minogue aufnahm.

2014 war Pausini als Jurorin in der vierten Staffel bei der mexikanischen Ausgabe von The Voice vertreten; ein Jahr später in der dritten Staffel bei deren spanischen Ausgabe.

Pausini ist mit dem italienischen Musiker Paolo Carta liiert, mit dem sie Tochter Paola (* 8. Februar 2013) hat.[1]

Diskografie (Auswahl)

Hauptartikel: Laura Pausini/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Italien IT Deutschland DE Osterreich AT Schweiz CH Spanien ES Frankreich FR Vereinigte Staaten US Latin
1993 Laura Pausini 6
(30 Wo.)
300! 300! 300! 1
(70 Wo.)
300! 31
(17 Wo.)
CH:  Gold (25.000+); ES:  11× Platin (1.100.000+)
1994 Laura 2
(29 Wo.)
300! 300! 4
(36 Wo.)
300! CH:  2× Platin (100.000+)
1996 Le cose che vivi / Las cosas que vives 2
(32 Wo.)
300! 300! 1
(29 Wo.)
2
(53 Wo.)
16
(4 Wo.)
15
(38 Wo.)
CH:  Platin (50.000+); ES:  4× Platin (400.000+)
1998 La mia risposta / Mi respuesta 1
(32 Wo.)
66
(4 Wo.)
300! 3
(20 Wo.)
8
(19 Wo.)
64
(2 Wo.)
23
(9 Wo.)
CH:  Gold (25.000+); ES:  2× Platin (200.000+)
2000 Tra te e il mare / Entre tú y mil mares 2
(48 Wo.)
34
(5 Wo.)
300! 2
(27 Wo.)
3
(15 Wo.)
300! 26
(23 Wo.)
CH:  Platin (50.000+); ES:  Platin (100.000+)
2002 From the Inside 3
(19 Wo.)
55
(3 Wo.)
300! 4
(24 Wo.)
12[4]
(19 Wo.)
34
(27 Wo.)
300! CH:  Gold (20.000+); ES:  Gold (50.000+)
2004 Resta in ascolto / Escucha 1
(88 Wo.)
84
(1 Wo.)
300! 2
(48 Wo.)
3[5]
(19 Wo.)
7
(44 Wo.)
20
(42 Wo.)
CH:  2× Platin (80.000+); ES:  Platin (100.000+)[5]
2006 Io canto / Yo canto 1
(107 Wo.)
300! 300! 1
(46 Wo.)
15
(19 Wo.)
15
(17 Wo.)
22
(8 Wo.)
IT (2011):  Gold (30.000+); CH:  Platin (30.000+)
2008 Primavera in anticipo / Primavera anticipada 1
(80 Wo.)
34
(29 Wo.)
7
(21 Wo.)
4
(38 Wo.)
10
(23 Wo.)
27
(18 Wo.)
15
(40 Wo.)
CH:  Gold (20.000+)
2011 Inedito / Inédito 1
(87 Wo.)
47
(1 Wo.)
59
(1 Wo.)
2
(25 Wo.)
4
(27 Wo.)
63
(4 Wo.)
17
(7 Wo.)
IT:  6× Platin (360.000+); CH:  Gold (10.000+)
2015 Simili / Similares 1
(73 Wo.)
58
(1 Wo.)
300! 4
(18 Wo.)
7
(32 Wo.)
46[6]
(9[7] Wo.)
6
(3 Wo.)
IT:  3× Platin (150.000+)
2016 Laura Xmas / Laura Navidad 1
(11 Wo.)
300! 300! 19
(8 Wo.)
15
(10 Wo.)
199[8]
(1 Wo.)
300! (mit Patrick Williams Orchestra)
IT:  2× Platin (100.000+)


Einzelnachweise

  1. Biografie in der IMDb
  2. Chartquellen (Alben):
    • M&D-Chartarchiv. Musica e dischi, abgerufen am 28. Juni 2017 (italienisch, kostenpflichtiger Abonnement-Zugang; IT vor 1995).
    • Guido Racca & Chartitalia: Top 100 FIMI Album. Lulu, 2013, S. 151 (IT 1995–2012).
    • Alben von Laura Pausini. In: Italiancharts.com. Hung Medien, abgerufen am 28. Juni 2017 (englisch, IT seit 2013).
    • Laura Pausini. In: Offizielle deutsche Charts. GfK Entertainment, abgerufen am 28. Juni 2017 (DE).
    • Alben von Laura Pausini. In: Austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 28. Juni 2017 (AT).
    • Alben von Laura Pausini. In: Hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 28. Juni 2017 (CH).
    • Fernando Salaverri: Sólo éxitos: año a año, 1959–2002. 1. Auflage. Fundación Autor, Madrid 2005, ISBN 84-8048-639-2 (ES bis 2002).
    • Alben von Laura Pausini. In: Spanishcharts.com. Hung Medien, abgerufen am 28. Juni 2017 (englisch, ES seit 2005).
    • Alben von Laura Pausini. In: Lescharts.com. Hung Medien, abgerufen am 28. Juni 2017 (englisch, FR).
    • Laura Pausini in den amerikanischen Charts. Billboard, abgerufen am 5. Juli 2017 (US).
  3. Auszeichnungsarchiv. FIMI, abgerufen am 28. Juni 2017.
  4. http://www.promusicae.es/listas/semana/3-%C3%81lbumes-semana-4-2004
  5. a b Álbumes semana 10/2005. Promusicae, abgerufen am 5. Juli 2017 (PDF, spanisch).
  6. Top albums fusionnes 45/2015. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).
  7. Top albums fusionnes 1/2016. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).
  8. Top albums fusionnes 45/2016. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).

Weblinks

 Commons: Laura Pausini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Laura Pausini in der Internet Movie Database (englisch)
  • Offizielle Website von Laura Pausini (italienisch, englisch, spanisch, portugiesisch, französisch)
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 12.08.2017 23:56:25

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