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Musiker

Paul Badura-Skoda

Paul Badura-Skoda - © Paul Badura-Skoda

geboren am 6.10.1927 in Wien, Österreich

Links www.badura-skoda.cc (Deutsch)

Paul Badura-Skoda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Paul Badura-Skoda (* 6. Oktober 1927 in Wien) ist ein österreichischer Pianist, Klavierpädagoge, Musikschriftsteller und Herausgeber.

Leben

Am Beginn seiner Karriere stand der Gewinn des österreichischen Musikwettbewerbs 1947. Sein Lehrer war Edwin Fischer. Seit 1949 trat er mit bedeutenden Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan auf. Es folgte eine internationale Karriere, doch wirkte er auch als Professor für mehrere Generationen von Klavierstudenten.

Schwerpunkt seines umfangreichen Repertoires (von ihm existieren mehr als 200 Einspielungen) sind Werke von Mozart, Beethoven und Schubert.

Für einen Pianisten seines Rangs eher ungewöhnlich ist auch seine frühe Zuwendung zur Historischen Aufführungspraxis. Berühmt wurden seine Gesamtaufnahmen der Klaviersonaten von Mozart und Schubert auf historischen Flügeln beim Label Astree.

Paul Badura-Skoda trat – teilweise mit seiner Frau Eva Badura-Skoda – auch als Musikschriftsteller und Herausgeber von Werkausgaben in Erscheinung. Er ist Ehrendoktor der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Außerdem schrieb er Kadenzen zu Klavierkonzerten von Mozart.

Mehrere von ihm eingespielte CDs sind beim Leipziger Klassik-Label GENUIN erschienen. Im Mozartjahr 1991 führte er in Regensburg sämtliche Klaviersonaten des Komponisten auf.

Im Jahr 2013 wirkte Paul Badura-Skoda als Mitglied der Jury beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt am Main, aus dem Dmitri Levkovich als Laureat hervorging.

Am 15. Oktober 2017 gab Badura-Skoda anlässlich seines kurz zuvor gefeierten 90. Geburtstages im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins ein restlos ausverkauftes Konzert mit folgendem Programm: Ludwig van Beethoven: Sechs Bagatellen für Klavier op. 126; Sonate für Klavier E-Dur, op. 109; Sonate für Klavier As-Dur, op. 110; Sonate für Klavier c-Moll, op. 111.

Auszeichnungen (Auszug)

  • 1976: Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse[1]
  • 1978: Bösendorfer-Ring
  • 1993: Ritter der Ehrenlegion
  • 1997: Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres
  • 2007: Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien[2]
  • 2007: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biografie auf tobconcert.de (Memento vom 20. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 28. November 2007
  3. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 06.11.2017 14:10:18

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