Inga Rump

geboren am 2.8.1946 in Hamburg, Deutschland

Links www.ingarumpf.de (Deutsch)

Inga Rumpf

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Inga Rumpf (* 2. August 1946 in Hamburg) ist eine deutsche Sängerin und Komponistin.

Inga Rumpf wurde als Tochter eines Hamburger Seemanns und einer ostpreußischen Schneiderin im Hamburger Stadtteil St. Georg geboren. Anfang der 1960er Jahre machte sie ihre ersten Auftritte mit verschiedenen Blues-Bands im Jugendheim von St. Pauli. 1965 wurde sie die Sängerin der Folk-Rock-Gruppe The City Preachers, in der zeitweise Udo Lindenberg Schlagzeug spielte. 1968 nahm sie als Solointerpretin mit dem Titel Schade um die Tränen am ersten Deutschen Schlager-Wettbewerb teil. 1970 nannten sich The City Preachers in Frumpy um, mit Carsten Bohn (Drums), Jean-Jacques Kravetz (Keyboards), Karl-Heinz Schott (Bass), Rainer Baumann (Gitarre), und die erste Schallplatte All Will Be Changed entstand.

1972 entstand aus Frumpy die neue Formation Atlantis, wo neben Rumpf abermals Schott, Kravetz und Lindenberg in Erscheinung traten. Inga Rumpf galt zu dieser Zeit schon als eines der größten Talente der deutschen Rock-Szene. Es folgten erfolgreiche Konzertreisen durch verschiedene Länder mit wechselnden Besetzungen, u. a. mit Dieter Bornschlegel, Ringo Funk, Alex Conti, Adrian Askew und Rainer Schnelle. 1976 löste sich Atlantis auf.

Von 1981 bis 1982 tourte Inga Rumpf mit ihrer Band Reality und war als Dozentin an der Hamburger Musikhochschule tätig, 1983 stand sie für eine einmalige Reunion von Atlantis auf der Bühne; außerdem schrieb sie für Tina Turner den Song I Wrote a Letter, die B-Seite ihrer Single Let's Stay Together. In den Jahren 1986 und 1987 engagierte sie sich musikalisch mit der Gruppe Inga Rumpf & Friends in der Initiative Rock gegen Atom.

1990 gab es eine Reunion von Frumpy als Trio in der Besetzung Rumpf/Kravetz/Bohn. In den darauf folgenden Jahren wurden mit Frumpy zwei Studio- und ein Live-Album veröffentlicht. 1994 folgten Projekte mit dem Hamburger Pianisten Joja Wendt und der NDR Bigband.

Ende der 1990er Jahre wandte sie sich verstärkt der Gospelmusik zu und trat bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen auf. 2004 gründete sie ihr eigenes Label 25th Hour Music. Dort erschienen 2004 die CD Live im Michel und 2005 Easy In My Soul.

2006 gab es eine Wiederveröffentlichung der drei Alben My Life Is a Boogie, I Know Who I Am und Reality auf einer Doppel-CD mit dem Titel London New York Berlin. 2006 war sie in der Jury des Gospel-Award der Fernseharbeit der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der christlichen Hilfsorganisation World Vision Deutschland.[1]

Im Jahre 2007 startete Inga Rumpf die CD-Reihe Official Bootleg. Dabei wurden Konzerte in Worpswede, Stuttgart und Schwerte mitgeschnitten und ungekürzt als limitierte Auflagen veröffentlicht.

Inga Rumpf tourt bis heute mit unterschiedlichen Programmen und Besetzungen ihrer Band durch die Republik.

Diskografie (Auswahl)

Solo
  • 1975 Second Hand Mädchen
  • 1978 My Life Is a Boogie
  • 1979 I Know Who I Am
  • 1981 Reality
  • 1984 Lieben. Leiden. Leben.
  • 1986 Two Is One
  • 1996 In the 25th Hour
  • 1998 In the Beginning
  • 1999 Walking in the Light
  • 2004 Live im Michel
  • 2005 Easy in My Soul
  • 2006 London New York Berlin
  • 2007 Get Rolling Stoned
Mit anderen Künstlern
  • 1965 The City Preachers Folklore
  • 1966 The City Preachers Warum?
  • 1967 The City Preachers Cool Water
  • 1970 Frumpy All Will Be Changed
  • 1970 Dagmar Krause I.D. Company
  • 1971 Frumpy Frumpy 2
  • 1972 Jean-Jacques Kravetz Kravetz (aka 8 Days In April The Hamburg Scene)
  • 1972 Frumpy By the Way
  • 1972 Frumpy Live
  • 1972 Atlantis Atlantis
  • 1973 Atlantis It's Getting Better
  • 1974 Atlantis Ooh, Baby
  • 1974 Udo Lindenberg Cowboy Rocker
  • 1975 Atlantis Get On Board
  • 1975 Atlantis Live at Fabrik
  • 1976 Atlantis Top of the Bill
  • 1976 Peter Herbolzheimer Hip Walk
  • 1982 Udo Lindenberg Intensivstationen
  • 1990 Frumpy Now
  • 1991 Frumpy News
  • 1992 Joja Wendt Trio feat. Inga Rumpf Cookin
  • 1993 NDR Bigband It's a Man's World
  • 1994 Inga Rumpf & Joja Wendt Fifty-Fifty
  • 1995 NDR Bigband The Spirit of Jimi Hendrix
  • 1995 Frumpy Live Ninetyfive
  • 1996 Inga Rumpf & Joja Wendt In the 25th Hour
  • 1997 Inga Rumpf & Joja Wendt Quartett Live at Lloyds
  • 1997 Rockship Rough Enough
  • 2007 Inga Rumpf & Friends At Rockpalast (CD und DVD)
  • 2008 Jean-Jacques Kravetz Jubilé 40 Jahre Rock Musik
  • 2012 NDR Bigband und NDR Radiophilharmonie Radio Love (3 CDs)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der Gospel-Award geht in die Dritte Runde. 2006 (Zugriff am 2010-07-08)
Normdaten: Virtual International Authority File (VIAF): 79649885
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 07.02.2014 03:06:41

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