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Musiker

Mirella Freni

Mirella Freni

geboren am 27.2.1935 in Modena, Emilia-Romagna, Italien

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Mirella Freni

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Mirella Freni, eigentlich Mirella Fregni, (* 27. Februar 1935 in Modena) ist eine italienische Opernsängerin (Lyrischer Sopran).

Leben

Freni, aus einer Arbeiterfamilie stammend, wurde durch ihren Onkel Dante Arcelli ausgebildet. Sie debütierte 1955 in der Rolle der Micaëla in Carmen. Zu Beginn ihrer Karriere wurde sie durch Herbert von Karajan gefördert. Berühmt wurde sie in Rollen wie Violetta (La traviata), Tatjana (Eugen Onegin) und Mimì (La Bohème), aber auch als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro in der Verfilmung von Jean-Pierre Ponnelle.

Freni und der schwedische Tenor Nicolai Gedda, mit dem sie mehrere Opern aus dem italienischen und französischen Repertoire aufnahm, galten als „Traumpaar“ der Oper.

Häufig war sie Partnerin von Luciano Pavarotti, den sie seit ihrer Jugendzeit kannte. Unter anderem interpretierte sie an seiner Seite die Oper La Bohème anlässlich des 100. Jahrestages der Uraufführung. Im September 2007 kommentierte sie die Live-Übertragung der Trauerfeier für Luciano Pavarotti in der RAI.

Freni war in zweiter Ehe mit dem bulgarisch-österreichischen Bassisten Nikolaj Gjaurow verheiratet.

Repertoire

  • Verdi: Aida – Aida
  • Verdi: Don Carlos – Elisabetta
  • Verdi: Messa da Requiem – Soprano
  • Verdi: Otello – Desdemona
  • Verdi: Ernani – Elvira
  • Verdi: Simon Boccanegra – Amelia
  • Puccini: La Bohème – Mimì
  • Puccini: Tosca – Floria Tosca
  • Puccini: Madama Butterfly – Cio Cio San
  • Puccini: Manon Lescaut – Manon Lescaut
  • Puccini: Turandot – Liù
  • Mascagni: L’amico Fritz – Suzel
  • Rossini: Guglielmo Tell – Matilde
  • Boito: Mefistofele – Margherita
  • Bizet: Carmen – Micaela
  • Gounod: Faust – Marguerite
  • Mozart: Le nozze di Figaro – Contessa

DVD

  • A Life Devoted to Opera von Maria Stocker, 2011, Arthaus DVD 101519/Naxos

Literatur

  • Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Unveränderte Auflage. K. G. Saur, Bern, 1993, Erster Band A–L, S. 995 f., ISBN 3-907820-70-3

Weblinks

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