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Musiker

Lars Vogt

Lars Vogt

geboren am 8.9.1970 in Düren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Links www.larsvogt.de (Deutsch)

Lars Vogt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lars Vogt (* 8. September 1970 in Düren) ist ein deutscher Pianist.

Leben und Wirken

Vogt studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling. Bereits im Alter von 20 Jahren gewann Lars Vogt 1990 in Leeds den zweiten Platz beim internationalen Klavierwettbewerb. In Deutschland trat und tritt Vogt in Konzerten mit vielen berühmten Sinfonieorchestern in Erscheinung. Aber auch in ganz Europa zwischen Helsinki und Rom gastiert er als Solist oder mit Orchestern. Über Europa kam er dann nach Amerika und Fernost. In der Saison 2003/04 gab er sein Debüt bei den New Yorker Philharmonikern (unter Leitung von Lorin Maazel) und eröffnete den neuen Saal der Carnegie Hall mit einem Soloabend. Außerdem war er in derselben Saison „Pianist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern.

Besonderes Engagement zeigt Lars Vogt für die Kammermusik. 1998 gründete er das Kammermusikfestival „Spannungen“ im Kraftwerk Heimbach in Heimbach (Eifel). Zum festen Kreis der dort auftretenden Künstler gehören: Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Tatjana Masurenko, Boris Pergamenschikow, Tanja Tetzlaff und Sharon Kam. Einige Konzerte dieses Festivals wurden auf einer CD-Serie veröffentlicht.

Lars Vogt war mit der russischen Komponistin Tatjana Komarova verheiratet, hat eine Tochter und lebte mit seiner Familie in der Nähe von Düren in Üdingen[1]. Heute wohnt er mit seiner englischen Lebensgefährtin in London und teilweise auch in Berlin, wo seine Ex-Frau mit den Kindern lebt.

2012 erhielt er eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.[2]

Engagement für Kinder

Lars Vogt gründete mit einem Netzwerk von Musikern das Projekt „Rhapsody in School“. Es soll Kindern über emotionalen, aber auch rationalen Kontakt klassische Musik vermitteln. Jede Schule kann sich um einen Besuch eines Musikers auf der Homepage bewerben.

Preise und Auszeichnungen

  • 2004: Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein[3]
  • 2004: Echo Klassik in der Sparte Kammermusik (zusammen mit Sabine Meyer, Boris Pergamenschikow und Christian Tetzlaff), für die Einspielung der Duo-Sonaten von Johannes Brahms beim Heimbacher „Spannungen special“ im September 2002
  • 2006: Großer Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, mit 30.000 Euro dotiert
  • 2008: Jahrespreis der Deutschen Schallplatten-Kritik in der Kategorie Kammermusik. Diese Auszeichnung nahm er im Berliner Musikinstrumenten-Museum entgegen.
  • 2009: Silberne Stimmgabel des Landesmusikrats NRW[4]
  • 2016: Würth-Musikpreis von Jeunesses Musicales Deutschland[5]

Diskografie

Es liegen eine Reihe von Solo-Einspielungen vor, 2002 nahm der Pianist eine CD mit Konrad Beikircher und 2004 mit Sarah Chang auf.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.az-web.de/lokales/dueren-detail-az/1314224?_wo=Lokales:Dueren&_link=&skip=&_g=Spannungen-Lars-Vogts-Schritt-ins-Paradies.html
  2. http://spannungen.de/kuenstlerische-leitung.html
  3. http://www.sh-nordsee.de/dlz-bz/archiv/brahmspreis%202008/index.html
  4. http://www.lmr-nrw.de/aktuell/detail/nachrichten/lars-vogt-vom-landesmusikrat-nrw-ausgezeichnet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=127&cHash=1e10e51418
  5. Berliner Morgenpost - Berlin: Würth-Musikpreis für Solopianist Lars Vogt. In: www.morgenpost.de. Abgerufen am 14. Oktober 2016.
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 17.06.2017 18:01:29

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