Martin Hugelshofer

geboren am 13.7.1933 in Zürich, ZH, Schweiz

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Metronome Quintett

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Das Metronom Quintett war eine Schweizer Band des Mainstream Jazz, die 1953 zunächst als Metronom Quartett gegründet wurde. Das ursprüngliche Quartett war von seiner Besetzung her mit dem Modern Jazz Quartet verwandt; klangbestimmend war das Zusammenspiel der beiden Gründer, Vibraphonist Ueli Staub und Pianist Martin Hugelshofer.[2] Allerdings waren in der Gruppe auch Stilelemente George Shearings zu erkennen.[3]

Geschichte

Seit 1954 trat die Gruppe, die lange Jahre eine Amateurband war, bis 1958 regelmäßig auf dem Zürcher Jazzfestival auf, wo sie 1961 mit einem ersten Platz ausgezeichnet wurde. Auch zwischen 1962 und 1966 wurde das Quintett immer wieder auf das Festival eingeladen, um nun „außer Konkurrenz“ zu spielen. 1956 initiierte die Band im Zürcher Tearoom Wellenberg wöchentliche Jazzabende, wo sie selbst bis zur behördlichen Schließung 1957 immer wieder auftraten und sich auch erstmals mit Bruno Spoerri zum Quintett erweiterten. Die Gruppe war seit 1957 in Europa auf Tournee, 1970 war sie anlässlich der Expo von Osaka auf Japan-Tournee.

Seit 1979 hat das Quintett sich auch an Jazz und Lyrik-Projekten beteiligt, bis 2002 mit Gert Westphal, danach mit dem Schauspieler Helmut Vogel.

Diskographie

  • Swinging Mahagonny (1967)
  • At the Zoo (1969)
  • At the Expo (1970)
  • 20 Jahre Metronome Quintett (1954–1973)
  • Just Friends (1978)
  • More Friends (1979)
  • Jazz und Lyrik - Ringeljazz (1982, mit Gert Westphal)
  • Jazz con pasta (1991)
  • Kling hinaus ins Weite - Jazz und Lyrik, Vol.2 (1993, mit Gert Westphal)
  • ‘S Wonderful (2002)
  • The Metronome Story - 50 Jahre Jazz (1959–2002)

Literatur

  • Bruno Spoerri, Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten Chronos-Verlag, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0739-6

Anmerkungen

  1. Badische Zeitung: ...älteste Schweizer Jazzformation, hat sich leider aufgelöst
  2. Hugelshofer (* 13. Juli 1933 in Zürich) hatte als Schüler klassischen Klavierunterricht, bevor er als Maturand die Band mit Staub gründete. Nach dem betriebswirtschaftlichen Studium in St. Gallen arbeitete er zunächst als Direktionssekretär bei einer Werbeorganisation, dann als Direktor einer internationalen Reiseorganisation. Zuletzt war er bis zur Pensionierung Verbandsekretär.
  3. Bruno Spoerri, Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten Zürich 2005, S. 108
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