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Musiker

Jan Zach

Jan Zach

geboren 1699 in Celákovice bei Brandeis, Böhmen, Tschechien

gestorben am 24.5.1773 in Ellwangen, Baden-Württemberg, Deutschland

Jan Zach

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Jan Zach, auch Johann Zach, (getauft 26. November 1713 bei Brandeis an der Elbe; † 24. Mai 1773 in Ellwangen) war ein tschechischer Komponist und Kapellmeister.

Leben

Zach bewarb sich als Musikdirektor für den Veitsdom in Prag, wurde jedoch nicht angenommen. 1747 verließ er die Stadt und verdingte sich, als Nachfolger des ebenfalls aus Böhmen gekommenen Johann Ondratschek († 26. April 1743), als Violinist und Dirigent für den Erzbischof von Mainz Johann Friedrich Karl von Ostein.

Ab 1756 war er ohne feste Anstellung und hielt sich auf seinen Reisen durch Europa, vornehmlich Italien, Deutschland und Österreich, mit dem Verkauf seiner Kompositionen über Wasser. Zachs frühe Werke sind der Barockmusik verhaftet, während er sich später der neu aufkommenden Vorklassik näherte.

Einspielungen

  • Jan Zach: Gesamtwerk für Streicher. ARS-Produktion Schumacher, 1990 (FCD 368 413)
  • Jan Zach: Geistliche Musik. Arte Nova, 1997 (CD 74321 54241 2)

Literatur

  • Constantin von Wurzbach: Zach, Johann. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 59. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1890, S. 73 f. (Digitalisat).
  • Rudolf Müller: Zach, Johann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 44, Duncker & Humblot, Leipzig 1898, S. 615.
  • Klaus-Bernward Springer: ZACH, Johann. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 15, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8, Sp. 1549–1553.
  • Franz Gratl: Zach, Jan. In: MGG Online (Abonnement erforderlich).

Weblinks

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