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Emmanuel Pahud mit dem Musikkollegium

Emmanuel Pahud setzt sich in seinen Konzerten und auch auf seinem letzten Album «Dreamtime» mit dem Münchner Rundfunkorchester für wenig bekannte Flötenliteratur ein.  - Foto: Josef Fischnaller/EMI Emmanuel Pahud setzt sich in seinen Konzerten und auch auf seinem letzten Album «Dreamtime» mit dem Münchner Rundfunkorchester für wenig bekannte Flötenliteratur ein. Foto: Josef Fischnaller/EMI

Emmanuel Pahud konzertiert anfangs März mit dem Musikkollegium in Winterthur und Schaffhausen.

Ende Januar wird der französische Starflötist Emmanuel Pahud 50 Jahre alt. Bereits mit 22 Jahren wurde er als jüngstes Orchestermitglied Soloflötist bei den Berliner Philharmonikern. Pahud wurde in Genf geboren, ist zu einem Viertel Schweizer und lebt heute in Berlin. Er gehört zu den gefragtesten Vertretern seiner Zunft, ist regelmässig bei den grossen internationalen Festivals als Solist mit renommierten Orchestern zu Gast oder auch als Kammermusiker zusammen mit Éric Le Sage, Hélène Grimaud, Stephen Kovacevich und Yefim Bronfman. Im Konzert in Winterthur, das zwei Tage später in Schaffhausen wiederholt wird, stehen zwei Werke aus dem hohen Norden auf dem Programm: Carl Nielsens Konzert für Flöte und Orchester sowie die 5. Sinfonie von Jean Sibelius. Ergänzt wird der Abend mit einem neu geschriebenen, zeitgenössischen Werk des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud. Sein Stück «Terra pinguis» für Kammerorchester ist als Schweizer Erstaufführung zu hören.

Details zum Konzert in Winterthur
Details zum Konzert in Schaffhausen

RSC/GL, 27.01.2020