Fokus

Mendelssohntage Aarau

Die amerikanische Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des letztjährigen Concours Géza Anda in Zürich, gehört an den Mendelssohntagen in Aarau zu jenen auftretenden Künstlerinnen mit internationalem Renommee.  - (Foto: Mateusz Zahora) Die amerikanische Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des letztjährigen Concours Géza Anda in Zürich, gehört an den Mendelssohntagen in Aarau zu jenen auftretenden Künstlerinnen mit internationalem Renommee. (Foto: Mateusz Zahora)

Das junge Festival entwickelt sich zum wichtigen Nordwestschweizer Kultur-Event. Es findet anfangs November statt.

Die «Mendelssohntage Aarau» warten in diesem Jahr mit einem kleinen Jubiläum auf: Zum fünften Mal findet das vom Orchester argovia philharmonic in Kooperation mit der Reformierten Landeskirche sowie der Reformierten Kirchgemeinde Aarau durchgeführte Festival statt. Die Dauer des Anlasses wurde heuer von vier auf zehn Tage erweitert, und erstmalig werden auch die Sinfoniekonzerte der Abo-Reihe des argovia philharmonic integriert. So bietet sich dem Publikum ein noch intensiverer Mix aus Chor- und Sinfoniekonzerten, Kammermusik, Familien- und Lunchkonzerten. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen 2019 auf Felix Mendelssohn Bartholdys persönlichen und künstlerischen Kontakten zu Frauen: zu Fanny Hensel und Clara Schumann. Eine Zusammenarbeit mit dem Mendelssohnhaus Leipzig in Form von Ausstellungen ist ebenfalls wieder geplant. Zum Reigen der auftretenden Musikerinnen und Musiker gehören Claire Huangci, Eva Sperl, Srdjan Vukasinovic, Marc Bouchkov, das Arriaga Quartett, Mitglieder des argovia philharmonic und das Klassik Nuevo Orchestra.

Details zum Festival

RSC/GL, 30.9.2019