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Konzerttipp

Avi Avital und die Cappella Gabetta

Der israelische Star-Musiker Avi Avital verhilft der Mandoline zu ihrem zweiten Frühling. - Quelle: aviavital.com Der israelische Star-Musiker Avi Avital verhilft der Mandoline zu ihrem zweiten Frühling. (Quelle: aviavital.com)

So, 30. Dezember 2018 18:30 Luzern, Kultur- und Kongresszentrum

Der französische Komponist Hector Berlioz bezeichnete in seinem 1844 erschienenen musiktheoretischen Werk «Grand Traité d’instrumentation et d’orchestration moderne» die Klangfarbe der Mandoline als grell und näselnd, sie habe aber etwas Pikantes und Originelles. Spätestens seit der Israeli Avi Avital auf den Konzertpodien der Welt aufgetaucht ist, taugt die Mandoline zu mehr als nur zur Begleitung von italienischer Folklore. Sie erlebt im klassischen Konzertbetrieb eine kaum für möglich gehaltene Renaissance. Denn Avital entdeckt dank einer atemberaubender Technik beim lieblichen Zupfinstrument Klänge und Ausdrucksmöglichkeiten, von denen bisher niemand zu träumen wagte. Von Johann Sebastian Bach über osteuropäische Volkstänze bis hin zu Solokonzerten Vivaldis: Wenn Avital auf Ensembles wie die Cappella Gabetta trifft, verspricht dies mitreissende Spielfreude und höchste Virtuosenkunst. Das Konzert wird tags darauf an Silvester in Riehen wiederholt.

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