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Konzerttipp

Berner Sinfonieorchester

Mario Venzago, künstlerischer Leiter und Dirigent des Berner Sinfonieorchesters, startet die neue Saison mit dem monumentalen Requiem von Giuseppe Verdi. - Quelle: mariovenzago.com Mario Venzago, künstlerischer Leiter und Dirigent des Berner Sinfonieorchesters, startet die neue Saison mit dem monumentalen Requiem von Giuseppe Verdi. (Quelle: mariovenzago.com)

Mi, 12. September 2018 19:30 Bern, Münster

Im Jahr 1874 vollendet der gefeierte italienische Opernkomponist Giuseppe Verdi seine «Messa da Requiem». Sie ist zwei zentralen Figuren der Kunst des 19. Jahrhunderts in Italien gewidmet: dem Komponisten Gioachino Rossini und dem Nationalschriftsteller Alessandro Manzoni. Verdis Bühnenwerke «Aida», «Otello» und «Don Carlo», aus dem im «Lacrimosa» sogar eine Passage entlehnt ist, stehen Pate, und der geniale Dramatiker schöpft aus dem Vollen: Er kreiert einen unglaublichen Reichtum an solistischen Gesangspartien, Chorpassagen und farbigen Orchesterklängen, bei denen die Blechbläser eine besondere Rolle spielen. Daran zeigt sich der Einfluss der «Banda», der dörflichen Blasmusik, die im 19. Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in Italien war. Verdi selbst leitete in jungen Jahren eine solche Formation in Busseto. Häufig wird gesagt, das Requiem sei Verdis grösste Oper – als geistliches Werk eine Begegnung zwischen Mensch und Gott und darum im Berner Münster an passendem Ort aufgeführt. Es singen der MDR Rundfunkchor und Solisten. Die Leitung hat Mario Venzago. Das Konzert wird einen Tag später wiederholt.


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