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Konzerttipp

Quatuor Sine Nomine und Hiroko Sakagami

Das Quartett Sine Nomine aus Lausanne spielt im Januar in Thun und Bern. - Quelle: Pierre-Antoine Grisoni/STRATES Das Quartett Sine Nomine aus Lausanne spielt im Januar in Thun und Bern. (Quelle: Pierre-Antoine Grisoni/STRATES)

So, 14. Januar 2018 17:00 Bern, Yehudi Menuhin Forum

Seit sechs Jahren gibt es die Konzertreihe «Forum Kammermusik» im Saal des Yehudi Menuhin Forums in Bern. Das Konzertjahr 2018 ist dem französischen Komponisten Claude Debussy gewidmet, dessen Todestag sich zum 100. Mal jährt. Zum ersten Konzert hat die künstlerische Leiterin und Pianistin Hiroko Sakagami das Quatuor Sine Nomine eingeladen. Das in Lausanne gegründete Quartett «ohne Namen» feiert seit über 30 Jahren Erfolge im In- und Ausland und hat sich sehr wohl einen Namen gemacht. Auf dem Programm stehen Werke von Schubert, Debussy und Schumann.

Das «Adagio und Rondo Concertante» von Franz Schubert nimmt in dessen Kammermusikschaffen eine Ausnahmestellung ein. Man kann es als Schuberts einzigen Beitrag an die Gattung des Klavierquartetts verstehen. Claude Debussy hat sich in seinem einzigen Streichquartett einer neuen Tonsprache genähert. Fasziniert vom Klangbild eines javanischen Gamelan-Ensembles, beginnt er hier mit fremdländischen filigranen Klangfarben zu experimentieren. Das Klavierquintett in Es-Dur ist Robert Schumanns erstes Kammermusikwerk mit Klavier. Er hat es seiner Frau Clara gewidmet. Sie war hell begeistert von diesem Werk und sass bei der Uraufführung selbst an den Tasten.

Das identische Konzertprogramm wird bereits am 13. Januar 2018 in Thun aufgeführt.


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