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Konzerttipp

András Schiff und Gábor Takács-Nagy

Der ungarische Pianist András Schiff spielt bei seinem zweimal aufgeführten Konzert in Winterthur Musik von Béla Bartók. - Quelle: Steve Bowbrick Der ungarische Pianist András Schiff spielt bei seinem zweimal aufgeführten Konzert in Winterthur Musik von Béla Bartók. (Quelle: Steve Bowbrick)

Mi, 13. Dezember 2017 19:30 Winterthur, Stadthaus

Zwei der besten ungarischen Musiker interpretieren gemeinsam Bartók. Eine idealere Konstellation gibt es wohl kaum. Das Musikkollegium Winterthur macht es möglich. Der Pianist Sir András Schiff und der Dirigent Gábor Takács-Nagy haben beide an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest die Musik des Komponisten Béla Bartók so quasi an der Quelle eingeatmet. Sie verstehen es, die neuartige Melodik und die harten metrischen und dynamischen Kontraste, die Bartók in seinem ersten Klavierkonzert anbringt, in deren ganzen Bandbreite auszuloten.

Die achte Sinfonie von Joseph Haydn an den Beginn des Konzertes zu setzen, macht durchaus Sinn. Sie ist das dritte Werk aus dem Zyklus «Die Tageszeiten». Haydn hatte die drei Sinfonien mit den programmatischen Titeln «Der Morgen», «Der Mittag» und «Der Abend» für den Einstand seiner Tätigkeit bei der ungarischen Fürstenfamilie Esterházy geschrieben. Die vielen solistischen Einlagen zeigen, dass Haydn im fürstlichen Orchester sehr gute Musiker vorfand.

Als romantische Zwischenspiele erklingen am selben Abend die zwei populären Lieder «Chanson de matin» und «Chanson de nuit» von Edward Elgar sowie zwei «Nocturnes» von Claude Debussy. Das identische Konzertprogramm wird am 14. Dezember 2017 an gleicher Stätte aufgeführt.

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