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Konzerttipp

Mischa Maisky und das Musikkollegium Winterthur

Der Cellist Mischa Maisky wird anfangs November in Winterthur und in Basel auftreten. - Quelle: Hideki Shiozawa Der Cellist Mischa Maisky wird anfangs November in Winterthur und in Basel auftreten. (Quelle: Hideki Shiozawa)

Mi, 1. November 2017 19:30 Winterthur, Stadthaus

Den lettischen Cellisten Mischa Maisky muss man dem Klassikpublikum nicht vorstellen. Sein leidenschaftliches, unkonventionelles Spiel ist schon fast legendär. Bei seinen Auftritten mit dem Musikkollegium Winterthur anfangs November wird der 69-Jährige gleich zwei Cellokonzerte im Gepäck haben und dem Publikum die Qual der Wahl überlassen. Am 1. November steht in Winterthur das wirkungsvolle Cellokonzert Nr. 1 von Camille Saint-Saëns auf dem Programm. Am 2. November spielt Maisky das eindringliche erste Konzert von Dmitri Schostakowitsch und dürfte das Publikum damit betören.

Zum Auftakt beider Abende wird das Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Thomas Zehetmair die vom Musikkollegium in Auftrag gegebene Kammersinfonie von Richard Dubugnon aufführen. Der Titel der Sinfonie «Ein Lobliche gsellschafft der Musicanten zu Winterthur, Anno 1658» deutet auf den Grundgedanken der Komposition: Eine historische Wappenscheibe mit den Wappen der 16 Familien, die im Jahre 1658 das Musikkollegium bildeten, inspirierte Dubugnon zu diesem höchst spannenden Werk. Es ist eine Hommage an die Musikerinnen und Musiker des Musikkollegiums von den Anfängen bis heute. Zugleich weisen Struktur und Themen der Komposition auf Dubugnons Verehrung für Johann Sebastian Bach hin. Zum Abschluss beider Konzerte spielt das Orchester jeweils die klangmalerische «Pastorale» von Ludwig van Beethoven. Am 3. November 2017 werden Mischa Maisky und das Musikkollegium Winterthur das Programm mit dem Saint-Saëns-Konzert in Basel aufführen.

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