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Konzerttipp

Camerata Variabile

Die künstlerische Leiterin der Camerata Variabile, Helena Winkelman, und der Cellist Christoph Dangel. - Quelle: Camerata Variabile Die künstlerische Leiterin der Camerata Variabile, Helena Winkelman, und der Cellist Christoph Dangel. (Quelle: Camerata Variabile)

Do, 26. Januar 2017 20:00 Aarau, Kultur- und Kongresshaus

Was haben Musik und Staat miteinander zu tun? Dieser Frage widmet sich das Ensemble «Camerata Variabile» in der Konzertsaison 2016/17, die unter dem Begriff «Le contrat social» steht. Das zweite Konzert der Saison beleuchtet den Aspekt der Propaganda. Mit Ustvolskaya, Prokofiev und Schostakovitsch stehen eine Komponistin und zwei Komponisten russischer Herkunft auf dem Programm, was kein Zufall ist, war doch die Kontrolle und Vereinnahmung des Musikschaffens unter dem kommunistischen Regime besonders rigide. So ungewöhnlich die Konzertprogramme der «Camerata Variabile» sind, so innovativ ist die Form des Ensembles. Es spielt nicht in einer festen Formation, sondern passt Gruppengrösse und Zusammensetzung dem jeweiligen Werk an, was ein unermessliches Feld an Möglichkeiten eröffnet. Dennoch begnügt sich das Ensemble nicht mit Altbewährtem. Für das aktuelle Programm hat die Komponistin Isabel Klaus im Auftrag der «Camerata Variabile» eigens ein Werk mit dem Titel «Public Relations» beschrieben. Dieses Konzertprogramm wird ausser in Aarau noch in Zürich, Neuhausen und Basel gespielt.

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